Wie der Kapitalismus Hunger schafft

Nahrung ist ein Menschenrecht. Dennoch hungern 815 Millionen Menschen auf der Welt permanent. Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Mangel- und Unterernährung. Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Klimaveränderung, Landraub, unfaire Handelspolitik und Nahrungsmittelspekulationen aber auch die zunehmende Kommerzialisierung und Patentierung von Saatgut bis hin zur Genmanipulation von Lebewesen und Pflanzen gefährden zunehmend die biologische Vielfalt. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass vielen Menschen ihr Menschenrecht auf Nahrung verwehrt bleibt. Ist im Kapitalismus überhaupt eine effektive Hungerbekämpfung möglich? Kann es eine Welt ohne Hunger geben in einem System, das auf Ausbeutung und der Macht von privaten Konzernen beruht? Darüber wird der Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Niema Movassat, Experte für das Thema Welternährung, referieren und diskutierten.

Eine Veranstaltung von DIE LINKE. SDS und der Linksjugend ['solid] Bonn

Termindaten
Datum: bis
Ort: Bonn, Universität