Von wegen Klima retten!

16.12.2010, Presseecho

Neue Rheinische Zeitung, Peter Clausing, Harald Neuber und Peter Kleinert, 15.12.2010
In Cancún setzten sich wieder einmal die großen Industrienationen durch

[...] Während in Cancún - wie zuvor auch in Kopenhagen - mehr um Geld als um die Begrenzung des Klimawandels und dessen Folgen gekämpft wurde, stehe „den Menschen im Süden sprichwörtlich längst das Wasser bis zum Hals", so Niema Movassat, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Fraktion DIE LINKE. Jedes Jahr würden die Folgen des Klimawandels in Ländern wie Bangladesch offensichtlicher. „Die den Monsun begleitenden Stürme werden immer öfter zur Katastrophe. Zehntausende sind schon gestorben, Millionen obdachlos geworden. Die Überflutungen verseuchen das Trinkwasser, Küstenabschnitte brechen weg, Brunnen versalzen und Böden verdorren. Für Millionen Menschen bedeutet Klimawandel Obdachlosigkeit, Flucht und Armut. Bangladesch alleine rechnet bis zum Jahr 2050 mit 26 Millionen Klimaflüchtlingen.“ [...]

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