Veranstaltung: Welche Konsequenzen drohen durch die Ermordung von Soleimani im Nahen Osten?

Der Konflikt zwischen dem Iran und der USA schwelt schon lange. Immer wieder gab es Drohungen von beiden Seiten, aber insbesondere durch die USA. Am 3. Januar diesen Jahres nun der Höhepunkt des Konfliktes. Die USA ermorden Qasem Soleimani, General der Quds-Einheit, eine Unterabteilung der Revolutionsgarde des Iran, durch einen Drohnenangriff am Flughafen von Bagdad. Neben Soleimani sterben weitere 6 Menschen.

Der irakische Ministerpräsident hat verlauten lassen, dass Soleimani auf Einladung in den Irak gereist ist.

Die UNO-Sonderberichterstatterin Agnès Callamard bezeichnete die Tötung als „höchstwahrscheinlich illegal“ und menschenrechtswidrig. Das irakische Parlament hat beschlossen, dass alle ausländischen Soldaten das Land umgehend verlassen sollen. Trump hat angekündigt, sollte der Beschluss durchgesetzt werden, den Irak mit Sanktionen zu belegen.

Niema Movassat (DIE LINKE) wird über die Entwicklungen im Iran nach dem zweiten Weltkrieg berichten und eine Einschätzung über die derzeitige Lage geben. Was kann die BRD, die EU und die UN tun? Wird es zu einem offenen Krieg kommen? Auch diese Fragen sollen erörtert werden. Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde statt.

Niema Movassat ist Mitglied im Bundestag und stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Iranischen Parlamentariergruppe. Zudem ist er für die Fraktion DIE LINKE Obmann im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz.

Für einen Snack und Getränke wird gesorgt.

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Datum: bis
Ort: LiZ - Linkes Zentrum Knapper Str. 69a Lüdenscheid