Movassat fordert Kufen in Causa RWE zum Handeln auf

20.09.2018, Pressemitteilung Essen

Die Stadt Essen ist einer der größten Einzelaktionäre von RWE und Mitglied im Verband der kommunalen RWE Aktionäre (VKA), welcher 16 Prozent der Aktien hält. Es sei unmöglich, dass die Stadt Essen nach allen Vorfällen im Hambacher Forst weiterhin an ihren RWE Aktien festhalte, erklärt der Linke Bundestagsabgeordnete Niema Movassat.

Während Unternehmen wie „Gerken Arbeitsbühnen“ bereits angekündigt haben, ihre Hebebühnen aus dem Hambacher Forst abzuziehen, herrscht unter den Kommunalen Aktionären großes Schweigen. Auch die Landesregierung müsse die Handbremse ziehen findet der Abgeordnete. „Wenn RWE auf Twitter schreibt, der Tod eines jungen Mannes würde bedauert, kann die Schlussfolgerung nur der Abbruch der Räumung und der Verzicht auf die Rodung sein“, schließt Movassat.

Die Linke Bundestagsfraktion setzt sich seit Jahren für ein Ende der Kohleverstromung ein. Kufen würde mit gutem Beispiel voran gehen und im Sinne der Bürger Essens handeln, wenn sich die Stadt so schnell wie möglich von seinen Anteilen trennen würde, meint der Linke Abgeordnete.

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