Linksjugend [`solid] NRW steht hinter Gesine Lötzsch

10.01.2011, Diverses

Aus gegebenem Anlass dokumentiere ich unten stehend die Pressemitteilung der Linksjugend [`solid] NRW, zur anti-kommunistischen Hetze einiger Gazetten und Einzelpersonen. Hingewiesen sei auch auf die gelungene Reaktion von Hubertus Zdebel. Er ist neben Katharina Schwabedissen, Landessprecher der LINKEN NRW.

Die Linksjugend [`solid] NRW erklärt sich solidarisch mit der LINKEN-Vorsitzenden Gesine Lötzsch und verurteilt die Attacken des SPIEGELs und anderer rechtskonservativer Medien und PolitikerInnen gegen Lötzsch und DIE LINKE. Die von der CSU aufgestelle Verbotsforderung der Partei DIE LINKE ist aus Sicht der Linksjugend [`solid] NRW ein Anschlag auf Demokratie und Grundgesetz.

Zudem hält es die Linksjugend [`solid] NRW für zwingend notwendig, dem herrschenden Kapitalismus ein alternatives Wirtschaftsmodell entgegen zu stellen:

"1,3 Milliarden Menschen weltweit fehlt der Zugang zu einer angemessene Gesundheitsversorgung, alle fünf Sekunden stirbt ein Kind auf dieser Welt an Hunger,  während  die 500 größten Konzerne über die Hälfte des Weltmarktes kontrollieren -  das soll nichts mit dem herrschenden Kapitalismus zu tun haben?" fragt Gamze Özdemir, Mitglied im Linksjugend-LandessprecherInnenrates.

Die derzeitige Kampagne gegen Lötzsch und DIE LINKE hat aus Sicht des Jugendverbandes das Ziel, DIE LINKE zum wiederholten Mal in "gut" und "böse" zu spalten.  Der berechtigte Denkanstoß von Lötzsch, auch jenseits konkreter Kämpfe über weitergehende Perspektiven zu diskutieren, bringt jene Akteure auf die Palme, die  den Abriss des Sozialstaates organisieren und die Militarisierung nach außen voran treiben:

"Sie kritisieren Lötzsch, meinen aber den Widerstand gegen Schwarz-Gelb."   kommentiert Hannes Draeger, Mitglied im Linksjugend LandessprecherInnenrates, die derzeitige Diskussion abschließend.

Die Linksjugend [`solid] NRW ruft zur Teilnahme an der geplanten Rosa-Luxemburg-Konferenz am 8.1. in Berlin und an der darauffolgenden Demo am 9.1. zu Ehren von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg auf.

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