Entwicklungspolitik

26.01.2017, Reden

Bundesregierung stellt Profitinteressen vor Menschenrechte

Mit dem Textilbündnis und dem nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte hat die Bundesregierung am Ende dieser Wahlperiode einmal mehr bewiesen, dass sie als verlängerter Arm der Wirtschaftslobby agiert. Statt endlich die gesetzlichen Vorgaben zu machen, spielt sie weiter auf Zeit.


23.12.2016, Presseecho

taz: Aktionsplan Wirtschaft & Menschenrechte - Alles kann, nichts muss

Zwei Jahre hat die Bundesregierung über dem Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte gekreist. Herausgekommen für die Menschen, die in Schwellen- und Entwicklungsländern an T-Shirts oder Autos für deutsche Konzerne arbeiten, ist es nur ein Gesetz mit den Durchgriffsrechten einer Maus. Das grundsätzliche Vorhaben sei gut, aber der Aktionsplan viel zu schwach, um die Firmen auf die Einhaltung von Menschenrechten in den Lieferketten zu verpflichten.


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13.12.2016, Presseecho

Monitor: Afrika-Politik der Bundesregierung: Millionen für Despoten

Unterwegs im Norden des Kongo. Palmölplantagen so weit das Auge reicht. Sie sollen ein Vorzeigeprojekt europäischer Entwicklungspolitik sein. Über 100 Millionen Dollar Entwicklungsgelder aus Europa hat der Konzern Feronia dafür bekommen. Damit es den Menschen besser geht. Ein Vorzeigeprojekt? Von den Arbeitern von Feronia hören wir etwas ganz anders.


1.12.2016, Presseecho

Neue Züricher Zeitung: Zeugen aus Kartonschachteln

Im 20. Jahrhundert stahl das Deutsche Reich die Knochen von Widerstandskämpfern in Ostafrika. Seit dem kämpfen ihre Nachfahren um die Rückgabe der Gebeine. Menschliche Gebeine aus den Kolonien müssen den Herkunftsgesellschaften zurückgegeben werden