27.05.2021, RechtBlog

Recht auf Rausch?!

Für viele Menschen ist es völlig selbstverständlich, sich berauschen zu dürfen. Das Recht auf Rausch ist gesellschaftlich akzeptiert. Übrigens seit tausenden von Jahren. Das Problem: Nur mit eine einzigen Droge dürfen wir uns berauschen: Alkohol. Und diese ist bei starken Konsum sehr gefährlich. Wieso es aus kulturhistorisch-normativer Sicht ein Recht auf Rausch gibt und dieses sich nicht nur auf Alkohol beziehen darf, erkläre ich im Video.


Mann mit Alkohol

Corona-Pandemie hat Drogenkonsum und Suchthilfe verändert

Der Verlagerung des Konsums auf Situationen, in denen man allein oder zur Kompensation von Stress oder der pandemiebedingten Isolation konsumiert, ist eine gefährliche Entwicklung. Die meisten Folgen davon werden wir erst Jahre später beobachten können“, erklärt Niema Movassat, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des heute vorgestellten „Jahrbuch Sucht 2021“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.


22.02.2021, Diverses

Fragen und Antworten zum Antrag Cannabis und Führerschein

Am 24.02.2021 findet die Anhörung des Bundestags zum Thema Cannabis und Führerschein statt. DIE LINKE fordert, cannabiskonsumierende und alkoholkonsumierende Führerscheininhaber*innen gleichzustellen. Doch wieso fordert DIE LINKE das? Worum gehts genau? Und was passiert bei so einer Anhörung? Hier die Antworten auf viele Fragen.


Menschenleben retten durch eine neue Drogenpolitik

Jahr für Jahr zeigt sich das Scheitern der Drogen-Prohibitionspolitik. Das ‚Bundeslagebild Rauschgiftkriminalität‘ lässt eine stetige Zunahme von illegalen Drogenimporten vermuten, und laut dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung ist die Zahl der Drogentoten im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent gestiegen.


Höchste Zeit für drogenpolitische Wende

„Laut des europäischen Drogenberichts 2020 ist der Cannabiskonsum bei jungen Erwachsenen im letzten Jahr weiter angestiegen. Gleichzeitig wird ein immer höherer THC-Gehalt nachgewiesen, und die Nachfrage nach Drogentherapien wegen Problemen in Verbindung mit Cannabiskonsum nimmt zu. Durch eine Verbotspolitik und Kriminalisierung der Konsumenten anstatt Aufklärungs- und Präventionsarbeit von Seiten der Bundesregierung sind die Jugendlichen mit den Risiken alleine gelassen


Drogenpolitik muss grundlegend verändert werden

Angesichts der steigenden Zahl der jährlichen Drogentoten ist es verantwortungslos, nicht über eine grundlegende Veränderung der Drogenpolitik nachzudenken. Portugal hat beispielsweise vorgemacht, wie man die Zahl der Drogentoten mit einer progressiven Drogenpolitik radikal verringern kann.