Die Gesellschaft wandelt sich – Solidarität mit den Streikenden der IG Metall

30.01.2018, Pressemitteilung Essen
Warnstreik der IG Metall Essen

2014 stiegen die Dividenden pro Aktie in der Metall- und Elektrobranche um durchschnittlich 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2016 schütteten die börsenorientierten 12,2 Milliarden Euro an die Anteilseigner und damit 28 Prozent der Gewinne aus. „Von der guten Geschäftslage müssen endlich auch die Kolleginnen und Kollegen profitieren“, so der Linken Abgeordnete Niema Movassat.

„Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit, denn Menschen brauchen Raum für Privates und Familie. Die Forderung der Gewerkschaft nach kürzeren Arbeitszeiten ist aufgrund des zunehmenden Stresses und Arbeitsdrucks wichtig. Wenn die Unternehmen erklären, dass das im Angesicht des – selbst verursachen – Fachkräftemangels nicht möglich sei, dann müssen sie ihre Verantwortung ernst nehmen und mehr ausbilden“, so Movassat.

„Darum unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen von Kennametal Widia und anderen Betrieben in Essen. 6 Prozent mehr Geld, eine Laufzeit von 12 Monaten und Arbeitszeitverkürzung sind eine mehr als berechtigte Forderung. Das wird weder die Unternehmen, noch die Inhaber und Anteilseigner in Armut stürzen.“, schließt der Abgeordnete der Linken.

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