Broschüre erschienen: Für soziale Politik und Frieden. Im Bundestag und auf der Straße

01.03.2017, Diverses

In meiner aktuell erschienenen Broschüre stelle ich meine Arbeit als Bundestagsabgeordneter zwischen 2013 und 2017 vor. Ein bestimmendes Motiv meiner Arbeit ist die Verknüpfung zwischen parlamentarischer und außerparlamentarischer Arbeit. Ein Parlament kann die Welt nicht verändern. Vielmehr braucht es breite gesellschaftliche Bewegung für soziale Verbesserungen.


Auszüge aus dem Vorwort:

(..) Es läuft einiges gewaltig schief, wenn über 2,2 Millionen Kinder in Armut aufwachsen, wenn das Gehalt kaum zum Leben reicht, wenn Rentner*innen nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Die herrschende Politik lässt Millionen Menschen im Stich, während immer genug Geld da ist, um Kriege zu führen. Dagegen stellt sich DIE LINKE, dagegen stelle ich mich und kämpfe für einen sozialen Aufbruch. 2009 wurde ich erstmals für DIE LINKE in den Bundestag gewählt und 2013 auf Listenplatz 6 der NRW-Bundestagsliste wieder aufgestellt.

(...) Ich verstehe meine Arbeit als Abgeordneter natürlich einerseits darin, parlamentarisch tätig zu sein, z. B. in Form von Reden, Anfragen, Anträgen und Pressemitteilungen.

Aber ein bestimmendes Motiv meiner Arbeit ist die Verknüpfung zwischen parlamentarischer und außerparlamentarischer Arbeit. Ein Parlament kann die Welt nicht verändern. Grundlegende gesellschaftliche Veränderungen werden nicht durch Bundestagsbeschlüsse herbeigeführt. Vielmehr braucht es breite gesellschaftliche Bewegung für soziale Verbesserungen. Arbeit im Quartier, sich in konkrete Kämpfe einbringen, an Demonstrationen beteiligen und sie mit organisieren, Kontakt zu fortschrittlichen Initiativen zu halten – all das gehört für mich zur parlamentarischen Arbeit dazu. Insbesondere im Bereich Frieden, Antifaschismus, Flüchtlingspolitik und der Kurdistan-Solidarität liegen die Schwerpunkte meines außerparlamentarischen Engagements (...)

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