Afrika

16.03.2017, Presseecho

junge Welt: Deutschland vor Gericht - Streit um Entschädigung für Kolonialverbrechen

Es hätte ein Wendepunkt im Umgang mit der Kolonialvergangenheit werden können, als sich die Bundesregierung 2015 in Verhandlungen mit der namibischen Seite begab, um den Genozid an den Herero und Nama zwischen 1904 und 1908 im damaligen Deutsch-Südwestafrika aufzuarbeiten. Im Juli 2016 rang sich Berlin nach jahrzehntelanger Verweigerung sogar zur Verwendung des Begriffs Völkermord durch. Ein Gastbeitrag von mir in der jungen Welt.


10.02.2017, Presseecho

Deutsche Welle: Reparationen für Tansania?

Tansania will Deutschland für Verbrechen zur Rechenschaft ziehen, die während der Kolonialzeit begangen wurden. Dabei folgt das Land dem Beispiel Namibias, das bereits mit der Bundesregierung verhandelt. Das Thema koloniale Schuld rücke zunehmend auch ins Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit, sagt Niema Movassat, Mitglied des deutschen Bundestages für die Fraktion "Die Linke".


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26.01.2017, Reden

Planlos, Kopflos, Sinnlos – Die Bundeswehr in Mali

Die Bundesregierung macht Mali-Mission zum größten laufenden Bundeswehreinsatz überhaupt. DIE LINKE lehnt den Mali-Einsatz ab. Die Mission wird von weiten Teilen der malischen Bevölkerung abgelehnt. Es droht eine Entwicklung wie in Afghanistan. Eine Strategie bei der Mission ist nicht zu finden.


Foto: Uwe Hiksch
19.01.2017, Diverses

Der Kolonialismus unterdrückt bis heute

Herero und Nama erheben Klage wegen Völkermord. Die Bundesregierung weigert sich, Verantwortung für die Verbrechen des Kolonialismus zu übernehmen. Ein Debattenbeitrag von mir, erschienen auf Marx21.de


12.01.2017, Presseecho

jungeWelt: "Mali-Einsatz wird ausgeweitet"

Kabinett will deutsche Truppen in westafrikanischem Land aufstocken, Flüchtende sollen dort bleiben. Der Oppositionspolitiker Niema Movassat (Die Linke) hatte Anfang Dezember im Zusammenhang mit der geplanten Truppenaufstockung das EU-Flüchtlingsabkommen mit Mali kritisiert.


9.01.2017, Presseecho

dw: Völkermord-Klage: Berlin bleibt gelassen

Herero und Nama aus Namibia wollen eine Entscheidung über den Völkermord in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika gerichtlich erstreiten. Die Bundesregierung bleibt dennoch bei ihrem eingeschlagenen Kurs.