11.01.2018, News

Warum man strafrechtlich gegen Ayatollah Schahrudi hätte vorgehen können

Der ehemalige Vorsitzende der iranischen Justiz und oberste Richter Mahmud Haschemi Schahrudi, dem schwerste Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, konnte Deutschland heute unbehelligt verlassen. Laut Bundesanwaltschaft reichten die Erkenntnisse derzeit nicht aus für einen Haftbefehl. Zuvor hatte sich Schahrudi wegen eines Hirntumors in einem Krankenhaus in Hannover


11.01.2018, Kleine Anfragen

Verfassungsmäßigkeit des BAföG-Höchstsatzes

Die BAföG-Höchstsätze liegen unter den "Hartz 4" Regelsätzen. Dabei haben beide Leistungen den Zweck, das vom Bundesverfassungsgericht geforderte Existenzminimum zu sichern. Die Unterschreitung der Sätze unter das Existenzminimum beim BAföG sind nach Auffassung der Fraktion DIE LINKE verfassungswidrig.


4.01.2018, Presseecho

WDR 5: "Iran: Wen soll der Westen unterstützen?"

"Die Proteste im Iran richteten sich zunächst gegen die hohe Arbeitslosigkeit und Lebensmittelpreise, inzwischen zielt die Kritik auf die politische Führung des Landes. Fragen an Niema Movassat, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linken im Bundestag."


3.01.2018, Presseecho

taz-Interview zu Iran: „Nicht zu massiv jubeln“

Interview mit der "taz" zur aktuellen Situation im Iran: "Das Negativbeispiel Syrien kann nicht der Grund sein, dass Menschen anderswo ihre Knechtschaft erdulden müssen. Arabischer Frühling kann ja auch wie in Tunesien ausgehen. Am Ende hängt es auch davon ab, dass der Westen nicht anfängt, irgendwelche Rebellengruppen zu bewaffnen wie in in Syrien."


Das iranische Regime muss die Versammlungsfreiheit respektieren

„Das iranische Regime täte gut daran, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu respektieren und die Proteste nicht gewaltsam niederzuschlagen. Die sozialen wie auch politischen Forderungen der Demonstranten muss die iranische Führung ernst nehmen. Die Bundesregierung sollte unverzüglich den iranischen Botschafter einbestellen“, erklärt Niema Movassat, Mitglied des


22.12.2017, News

G20: Hamburger Polizei spielt Wild West

Vor ca. fünf Monaten fand in Hamburg der G20-Gipfel begleitet von zahlreichen Protesten statt. Nun hat die Sonderkommission „Schwarzer Block“ der Hamburger Polizei eine öffentliche Hetzjagd auf zahlreiche Demonstrationsteilnehmer*innen eröffnet, indem sie auf ihrer Homepage mittels Fotos und Videos nach 104 Personen öffentlich fahndet.